Arbeitgeber stellen sich vor: Ingenieurbüro Bollinger + Grohmann Ingenieure

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Arbeitgeber stellen sich vor:

Ingenieurbüro Bollinger + Grohmann Ingenieure

 

 

Wer eignet sich für einen Posten im Ingenieurbüro? Ulrich Storck und Martin Opel, Bollinger +  Grohmann Ingenieure erählen, was sie von Bewerbern erwarten.

Wer aus dem lichtdurchfluteten Büro von Bollinger + Grohmann Ingenieure im Westhafentower die Aussicht auf Main und Frankfurter Skyline genießt, dessen Blick verharrt in östlicher Richtung unweigerlich bei einem gewaltigen Bauprojekt. Auf dem Gelände der ehemaligen Großmarkthalle wird bis 2014 der neue Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) errichtet (s.o. Foto: Bollinger+Grohmann/Enrico Satnifaller) . Das spektakuläre Gebäude mit den beiden polygonalen Türmen wurde vom Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au entworfen, für die Tragwerksplanung zeichnen Bollinger + Grohmann verantwortlich. „Es ist natürlich eine Ehre, ein solch europaweit einzigartiges Projekt begleiten zu dürfen, zumal wenn es vor der eigenen Haustür entsteht“, sagt Ulrich Storck, Mitglied der Geschäftsführung und dort auch für das Personalwesen zuständig.

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Ulrich Storck (l.) und Martin Opel, Bollinger + Grohmann Ingenieure
Foto: David Spoo

In den vergangenen Jahren war ein stetiges Wachstum zu verzeichnen, 70 Mitarbeiter werden heute in Frankfurt, dem größten Standort, beschäftigt. Auf die vier weiteren selbständigen Standorte verteilen sich noch einmal gut 50 Mitarbeiter. Die Dependancen in Wien und Paris wurden 2003 und 2007 eröffnet, noch im Aufbau befinden sich die seit 2010 bestehenden Büros in Melbourne und Oslo. „Die vier Mitarbeiter in Norwegen beschäftigen sich mit interessanten Projekten wie der Neugestaltung von Oslos ehemaligem Hafenviertel oder den vorbereitenden Maßnahmen für das Edvard Munch-Museum. Es ist ganz wichtig, dort vor Ort zu sein“, berichtet der Kaufmännische Leiter Martin Opel. Die Auslastung der Mitarbeiter sei an allen Standorten sehr zufriedenstellend.

Vorsprung durch eine zweite Fremdsprache

Insofern verwundert es nicht, dass Bollinger + Grohmann neue Mitarbeiter suchen. Das verrät auch ein Blick auf das Stellenportal der Unternehmens-Website. Dies ist der zentrale Anlaufpunkt für Bewerber, denn Stellenanzeigen in Tageszeitungen oder der Fachpresse bilden inzwischen die Ausnahme. Gesucht werden hauptsächlich Ingenieure und Konstrukteure, nur wenige Architekten sind im Bereich der 3D- oder Wettbewerbsbearbeitung für Architekturbüros tätig. Bewerber und künftige Mitarbeiter sollten mindestens einen Master-Abschluss haben und Englisch sprechen. Eine zweite Fremdsprache – Französisch, Russisch oder etwa eine asiatische Sprache – ist aufgrund der internationalen Ausrichtung mehr als nur gern gesehen.

Obwohl viele Bewerbungen mittlerweile per E-Mail eingehen, setzt der größere Teil der arbeitsuchenden Ingenieure noch immer auf die klassische Bewerbungsmappe. Storck ist das recht, er blättert gern in dem Dokument, in dem seiner Ansicht nach Form und Stil einen hohen Stellenwert haben. Dadurch bestehe aber kein Vorsprung gegenüber der Online-Bewerbung, denn „letztlich entscheidet nicht das Wie, sondern das Was“. Dazu fallen vor allem die Stichworte Teamfähigkeit und soziale Kompetenz. „Wir funktionieren bei unseren Projekten nur, wenn wir miteinander reden, uns austauschen, keine Wissensherrschaft leben, sondern offen und kreativ miteinander umgehen. Das ist geradezu überlebensnotwendig“, sagt Storck.

Ob der Kandidat entsprechend gepolt ist, lasse sich durch Formulierungen im Anschreiben ergründen, durch Fragen beim Vorstellungsgespräch oder während der Büroführung, die genereller Bestandteil des Gesprächs ist. „Dabei bieten wir dem Bewerber die Möglichkeit,

sich die Arbeit an laufenden Projekten anzusehen, und stellen ihm die Struktur des Büros vor. Wir arbeiten im Großraumbüro, teamorientiert und projektbezogen, möglichst so, dass die Projektteams zusammensitzen. Wenn es Probanden gibt, die darüber erschrocken sind, abgeschlossene Wände um sich herum vermissen, dann sehen wir das über ihre Reaktion und die Körpersprache“, erläutert Martin Opel. Der Rundgang dient auch dazu, die Qualifikation des Bewerbers zu ergründen – etwa ob er die Problematik nachvollziehen kann, an der gerade getüftelt wird, oder ob ihm das Computerprogramm bekannt ist, das zum Einsatz kommt.

Feste Regeln oder einen Fahrplan für das Bewerbungsgespräch, an dem neben Storck meist Opel und, wenn es sich einrichten lässt, auch die Herren Bollinger und Grohmann teilnehmen, gibt es nicht. Der Verlauf hängt beispielsweise davon ab, wie der Bewerber sich präsentiert, ob er von sich aus erzählt oder lieber auf Fragen antwortet. Konkrete Arbeitssituationen werden mit Berufsanfängern aber eher nicht besprochen: „Das wäre unfair, denn wer noch nicht über entsprechende Erfahrungen verfügt, müsste sich eine Antwort ausdenken, und das hilft beiden Seiten nicht“, sagt Storck. Er wünscht sich vor allem, dass die Ingenieure, die gemeinhin als introvertiert gelten, beim Vorstellungsgespräch selbstbewusst und auch locker auftreten: „Angst vor dem Namen Bollinger + Grohmann oder den großen Projekten ist nicht angebracht, denn niemand, der bei uns beginnt, plant gleich eine EZB. Wir bearbeiten ja auch eine Vielzahl kleinerer Projekte.“ Wichtig sei, dass der Bewerber erkennt, dass Statik für Bollinger + Grohmann kein Selbstzweck ist, sondern das Tragwerk dazu dient, den Architekturentwurf zu stärken, dessen Wirtschaftlichkeit zu optimieren und letztlich dem Bauherrenwunsch zu entsprechen.

Transparenz statt Kleingedrucktes

Wer im Vorstellungsgespräch erfolgreich war und Mitarbeiter des Unternehmens wird, dem wird ein recht dünner Arbeitsvertrag ausgehändigt. „Manche Mitbewerber listen 36 Seiten lang ihre AGB auf, wir konzentrieren uns auf das Wesentliche und zeigen damit auch, dass es bei uns kein Kleingedrucktes gibt“, erläutert Opel, der Transparenz als wesentliche Unternehmenssäule nennt. Auch im Integrationsablauf gibt es deutliche Unterschiede zur Konkurrenz. Während der Nachwuchs anderswo langwierige Qualifizierungsprogramme durchläuft, streben die Frankfurter Ingenieure eine zügige Arbeitsaufnahme an.
Ins kalte Wasser geworfen wird selbstverständlich niemand. Wer ins Unternehmen eintritt, dem wird ein erfahrener Kollege zur Seite gestellt. Dieser Pate kümmert sich federführend um ihn und hilft dabei, Anfangsfehler zu vermeiden. In den montags stattfindenden Projektleiterrunden wird dem Neuen die Möglichkeit geboten, sich vorzustellen, womit ein schnelles Ankommen auch auf menschlicher Ebene gewährleistet wird. Nach Einführung in das Computersystem und die internen Abläufe sowie dem Einlesen in das Projekthandbuch wird der neue Mitarbeiter schon bald in ein Projektteam eingegliedert. Dann heißt es Initiative ergreifen und sich einbringen. „Wir wünschen uns offensive Mitarbeiter, die nicht das mögliche Scheitern im Blick haben, sondern Dinge ausprobieren. Wenn sie dann an Grenzen stoßen, kann mit erfahrenen Kollegen die Problemlösung diskutiert werden“, erläutert Storck. Neue Mitarbeiter werden geradezu ermuntert, eigene Vorschläge zu machen oder auch akquisitorisch zu denken – auch unter Umgehung von Hierarchien.

Auffällig ist der hohe Frauenanteil bei Bollinger + Grohmann. Während er im Ingenieurstudium noch immer unter 15 Prozent liegt, ist hier mehr als ein Drittel der Belegschaft weiblich. Ein Grund dafür liegt sicher in den umfassenden Sozialleistungen. „Wir bieten qualifizierten Bewerberinnen einen finanziellen Anreiz, indem wir beispielsweise die Kindergarten-Kosten übernehmen“, berichtet Opel. Dass sich das Unternehmen in den letzten Jahren stark vergrößert habe und mehr Umsatz und Gewinn generiert werden konnte, sei vor allem ein Verdienst der Angestellten – folgerichtig hätten sie durch Zahlung von freiwilligen zusätzlichen Entgelten daran partizipiert. Der kaufmännische Leiter weist auch auf die Vernetzung innerhalb des Unternehmens hin.

So bietet sich auch die Möglichkeit, zeitweilig an den anderen Standorten zu arbeiten. „Dabei achten wir darauf, dass Altersvorsorgeverträge, die in Paris geschlossen sind, auch in Deutschland übernehmbar sind.“ Schließlich solle niemand wegen seines Engagements und seiner Flexibilität benachteiligt werden.

Langfristiges Engagement wird angestrebt

„Wir empfinden die Mitarbeiter nicht als Ballast, sondern als unser Kapital“, bekräftigt Storck. Daher genießt auch die Weiterbildung einen hohen Stellenwert. „Wir haben einen Kollegen, der Ansprechpartner für Seminare ist. Wer mehr über Vertragswesen lernen will oder bezüglich einer neuen Norm sein Wissen vertiefen möchte, wendet sich direkt an ihn. Wir werden dann entsprechend aktiv.“ Ein solch deutliches Investment in die Belegschaft lässt darauf schließen, dass die Geschäftsleitung an langfristigen Arbeitsverhältnissen interessiert ist. „Ja, es gibt eine ganze Reihe von Mitarbeitern, die dem Unternehmen schon sehr lange die Treue halten“, bestätigt Storck, „und dieses Jahr wird bei uns erstmalig ein Kollege als Rentner ausscheiden.“ Auch auf die Frage nach Beispielen für Aufstiegsmöglichkeiten muss Storck nicht lange suchen. Er selbst trat vor 22 Jahren in das Unternehmen ein. Über die Projektbearbeitung und die Projektleitung wuchs sein Verantwortungsbereich kontinuierlich, bis er vor einigen Jahren in die Geschäftsleitung berufen wurde.

Médiathèque, Courcelles-lès-Lens, Frankreich

Bollinger + Grohmann Ingenieure

Die Bauingenieure Klaus Bollinger und Manfred Grohmann gründeten 1983 das Büro Bollinger + Grohmann Ingenieure für Tragwerks- und Fassadenplanung, Geometrie-Entwicklung und Bauphysik. Unternehmenssitz und größter Standort ist Frankfurt/Main mit 70 Mitarbeitern, auf die Dependancen Wien, Paris, Oslo und Melbourne verteilen sich weitere 50 Mitarbeiter. Das vielfach ausgezeichnete Büro hat rund um den Globus Projekte mit den renommiertesten Architekten umgesetzt. Eines der aktuellen Großprojekte ist der Neubau der Europäischen Zentralbank.

Newcomer-Wettbewerb für (Innen-) Architekt/innen

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Newcomer-Wettbewerb für (Innen-) Architekt/innen

TILE AWARD von AGROB BUCHTAL:

Entdecke die Möglichkeiten

 

Keramik ist ein seit Jahrteuasenden bewährter Werk- und Baustoff, der zugrleich ein schier unerschöpfliches kreatives Potenzial offeriert. Um diese Optionen zu erforschen und Grenzen experimentell auszuloten, rief die renommierte Keramikfliesen Marke AGROB BUCHTAL den TILE AWARD ins Leben: Bei der erstmaligen Durchführung 2010 war die Resonanz so positiv, dass die Fortsetzung 2012 und 2014 förmlich auf der Hand lag – kein Wunder, denn dieser Kreativwettbewerb weist einige reizvolle Besonderheiten auf:

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Dieser Intention folgend, lassen die Aufgabenstellungen hohen individuellen Freiheitsgrad: Es gibt keine stark limitierende Vorgaben und komplexe Materialkenntnisse sind ebenfalls nicht zwingend, im Gegenteil: Unbefangene, unorthodoxe Annäherung ist ausdrücklich erwünscht und die nötigen Grundlagen ergeben sich im Idealfall als „positiver Flow“ beim näheren Befassen mit dem Thema.

 

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In der Schlussrunde ermittelt die Fachjury dann Gewinner und Platzierte. Ein weiteres Highlight ist, dass die Konzepte der Besten real gebaut, professionell fotografiert und breit kommuniziert werden, z.B. über das international kursierende, mehrsprachige Agrob-Buchtal-Magazin „about: ceramic tiles“.

Der Award richtet sich explizit an junge (Innen-)Architekten/innen bis maximal 35 Jahre, um so auch Berufseinsteigern eine Bühne und Chance zu bieten, spielerisch-leicht die Faszination von Keramik zu entdecken als eine der vielseitigsten Architekturkomponenten überhaupt.

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Kernstück des TILE AWARD ist ein mehrtägiger Workshop mit ca. 10 bis 12 eingeladenen Teilnehmern, die von einer hochkarätig besetzten Fachjury ausgewählt werden. In reizvoller Umgebung (2010: Marrakesch/Marokko, 2012: Amalfi-Küste/Italien, 2014: Kerala/Süd-Indien) können die jeweiligen Entwürfe verfeinert, zur Diskussion gestellt und konkretisiert werden. Dies ist nicht nur fachlich bereichernd: Durch diesen Dialog mit Menschen unterschiedlicher Kulturkreise gewinnt man wertvolle Inspirationen und teilweise sind intensive Freundschaften daraus entstanden.

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Mitmachen lohnt sich demnach auch beim kommenden vierten TILE AWARD 2017: Die Auslobung mit genauen Details erfolgt über eine spezielle Webseite www.tile-award.com. Angedachter Ort für den workshop im Sommer 2017 ist eine Insel mit archaischer Natur in der nördlichen Hemisphäre – mehr wird an dieser Stellen nicht verraten.

Interesse?

Dann fordern Sie hier Ihre Teilnahmeunterlagen an!

Die Zukunft bauen

Die Zukunft bauen

Früher war’s einfacher: Bis in die späten 70er und 80er Jahre hinein kümmerten sich Architekten um den Neubau und deckten als Generalisten die Leistungsphasen 1 bis 9 ab. Bauingenieure hingegen waren für die Planung, Konstruktion, Berechnung und Herstellung von Ingenieurbauwerken zuständig. Heute wird die Zukunft anders gebaut.

Mitte der 80er Jahre hat sich der Markt für Architekten und Bauingenieure gewandelt, die Aufgaben vermischten sich mehr und mehr. „Früher haben Bauunternehmen gebaut“, erklärt Karsten Wischhof, Geschäftsführer der Initiative „Deutschland baut!“, „heute entwickeln Bauunternehmen Projekte. Der gesamte Lebenszyklus eines Bauwerkes rückt mehr und mehr in das Geschäftsfeld eines Bauunternehmens und damit in das Aufgabenspektrum der Fachkräfte, die in dieser Branche arbeiten.“ Für Berufseinsteiger ist es daher wichtig, sich nicht nur technisches Wissen, sondern auch Grundlagen der Betriebswirtschaft, Finanzierung und nicht zuletzt der Personalführung anzueignen. „Das technische Niveau von Gebäuden ist deutlich gestiegen“, betont auch Dr. Thomas Welter, Geschäftsführer des BDA-(Bund Deutscher Architekten)-Bundesverbandes. Daher müssten Architekten und Bauingenieure viel stärker zusammenarbeiten. Während Architekten früher finanzielle Aspekte beim Bau eher ausblenden konnten, wird heute von ihnen erwartet, dass sie den Bauherrn auch in Sachen Kostenkontrolle, Qualitätssicherung, Finanzierungssicherheit und finanzielle Förderung beraten.

Welter sieht viele Einsteiger auf dem Holzweg, wenn sie das Ziel verfolgen, Gestaltungs- beziehungsweise Entwurfsarchitekt zu werden. Da liegt es nahe, in einer Entwurfsabteilung anzufangen. „Davon rate ich ab. Der Bereich Entwurf/Gestaltung ist hoffnungslos überfüllt und junge Leute werden hier häufig regelrecht ,verheizt‘.

Meines Erachtens ist es klüger, frühzeitig Erfahrungen in der Bauleitung zu sammeln.“  Bauerfahrene Architekten, die sich mit Vergabeverfahren und Detailplanung auskennen, werden gesucht und verdienen ein Viertel bis ein Drittel mehr als ihre Kollegen, die keine Bauerfahrung vorweisen können.

Die Bauaufgaben von morgen

Es gibt drei große Herausforderungen, denen sich Architekten und Bauingenieure in der Zukunft stellen müssen: den demografischen Wandel, den Klimawandel und den technischen Fortschritt. Trotz Bevölkerungsschwund in Deutschland steigt derzeit die Zahl der Haushalte, besonders die Single-Haushalte nehmen zu. Dementsprechend steigt die Nachfrage nach Wohnimmobilien. Allerdings wird sich dieser Zustand bald ändern. Architekten müssen sich darauf einstellen, dass die Anzahl der Haushalte abnehmen wird. Der Immobilienmarkt wird stark unter Druck geraten, die Kunden werden anspruchsvoller. Um dem Druck standzuhalten, müssen sich Architekten stärker spezialisieren. Für Familien mit Kindern zu bauen, ist beispielsweise etwas anderes als für ältere Menschen. 70-Jährige sind heutzutage fit, aber sie brauchen Gebäude mit weniger Treppen. Barrierefreies Bauen wird immer wichtiger.

Der Klimawandel als zweite wichtige Herausforderung stellt Baufachkräfte vor die Aufgabe, energieeffizient und nachhaltig zu bauen. Energieoptimierte und ressourcenschonende Gebäude lassen sich langfristig deutlich besser verkaufen. Nicht zu vergessen ist, dass Gebäude irgendwann auch wieder abgerissen werden. Die Bedeutung recyclefähiger Baustoffe wird zunehmen.

Die dritte wichtige Aufgabe besteht darin, mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten. Jedes Jahr kommt eine Vielzahl neuer Produkte für das Planen und Bauen auf den Markt, da muss man sich auskennen. Es reicht nicht aus, sich auf das Fachwissen von Bauunternehmen und Bauzulieferern zu verlassen; auf diese Weise verpasst man den technischen Fortschritt. Daher sind Fortbildung und lebenslanges Lernen ungeheuer wichtig.

Erwartungen der Arbeitgeber

Arbeitgeber erwarten, dass Bauingenieure und Architekten, gerade wenn sie in der ausführenden Wirtschaft tätig sind, eine gewisse Praxisorientierung haben. Das heißt, es ist wichtig, Praktika, zum Beispiel auf den Baustellen, zu machen, um zu erfahren, wie Theorie und Praxis sich verzahnen. Weiterhin erwarten Bauunternehmen natürlich ein gewisses soziales Gespür – Sozialkompetenz ist die Umschreibung –, gerade weil junge Bauingenieure und Architekten mit Führungsaufgaben betraut werden. Sie müssen auf der Baustelle Teams führen, damit die Umsetzung der Planung in handwerkliche und ingenieurtechnische Leistungen gelingt. Man braucht schon ein gewisses Feeling dafür, wie man mit Menschen umgeht.

Während der Ausbildung kommt das Thema Kommunikation viel zu kurz. „Wie kommuniziere ich zielgruppenorientiert?“ ist eine wichtige Frage, mit der sich Berufsanfänger beschäftigen sollten. Das Gespräch mit dem Bauherrn verläuft anders als mit Technikern, Kollegen oder mit der Öffentlichkeit. Eine Stadtteilsanierung findet immer unter Beteiligung der Öffentlichkeit statt.

Es kommt oft vor, dass Projekte wegen Kommunikationsfehlern abgelehnt werden, weil der Planer nicht in der Lage war, die Öffentlichkeit zu überzeugen. Auch in Sachen Betriebswirtschaft hat die Berufsgruppe erhebliche Defizite. „Nicht einmal die Hälfte der Architekturbüros führt Stundenprotokolle und überprüft, ob der Aufwand eines Projektes durch das Honorar gedeckt ist“, berichtet Welter. „Wie muss ich ein Projekt anbieten, damit ich überhaupt auskömmlich arbeiten kann?“ Diese Frage werde viel zu selten gestellt.

Ebenso wichtig ist natürlich Engagement. „So einen Beruf können Sie nur erfolgreich ausüben, wenn Sie auch wirklich Freude daran haben, weil man tagtäglich vor neuen Aufgaben steht und diese Aufgaben auch als Herausforderung sehen muss und nicht als Belastung“, sagt Wischhof. „Das ist kein Job, den man ,nebenbei‘ macht, der hat schon eine gewisse Form von Berufung, im wahrsten Sinne des Wortes, und da sind Engagement und der Wille, mitzugestalten, ganz wesentlich.“

Spezialisten oder Generalist?

Mit dem Start ins Berufsleben ist die Zeit für die Spezialisierung gekommen. Um beispielsweise Offshore-Parks in der Nordsee oder Ähnliches zu realisieren, sind entsprechende Fundamente erforderlich. Diese Fundamente haben technisch einen sehr hohen Anspruch; dafür werden Spezialisten gebraucht, die sich mit diesem Detailthema „Gründung bei Offshore-Parks“ auskennen. Das Gleiche gilt für den Bereich Energieeffizienz, wenn es darum geht, ein Haus energetisch vernünftig zu sanieren oder zu modernisieren. Andererseits ist aber auch der Generalist gefragt, der in der Lage ist, mit seiner Arbeit dem Bauherrn eine Problemlösung aus einer Hand anzubieten. „Man muss sich spezialisieren, ohne ein Fachidiot zu werden“, fasst Thomas Welter zusammen. Die starke Spezialisierung während der Ausbildung sieht er kritisch. „Es gibt immer exotischere Abschlüsse und Vertiefungsrichtungen. Meines Erachtens ist das zu früh.“ Es sei wichtig, sich im Studium noch relativ breit aufzustellen und die klassischen Bereiche der Architektur zu studieren. Planungskompetenz müsse natürlich erworben werden. „Insofern mein Rat an Berufsanfänger: Konzentriert euch auf eure Stärken und richtet danach eure Spezialisierung aus – aber erst nach der Ausbildung.“

Alles einfacher mit BIM?

Ein wichtiger neuer Trend für das Bauen in der Zukunft ist das Building Information Modeling (BIM), das in Deutschland allerdings noch mit recht viel Skepsis betrachtet wird. Nach Ergebnissen des Architektur-Barometers von Arch-Vision 2015, für das 1.600 Architekten in acht europäischen Ländern zum Thema BIM befragt wurden, wenden hierzulande nur 15 Prozent der Planer BIM an. 40 Prozent wollen mit dem neuartigen Planungsinstrument nichts zu tun haben, der Rest erwägt eine Einführung. Unsere europäischen Nachbarn sind diesbezüglich deutlich weiter als wir: 56 Prozent der niederländischen Architekten nutzen BIM, gefolgt von den Briten mit 36 Prozent. Nach dem Willen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt soll das Planen und Bauen mit BIM für Infrastrukturprojekte ab 2020 in Deutschland verbindlich werden.

Die einen sehen BIM als große Chance, um am Bau Kosten und Zeit zu sparen sowie Planungsfehler zu vermeiden. Andere fürchten die Abhängigkeit von einem System, das sich kaum durchschauen lässt. Tatsächlich wird BIM bisher nur bei Großprojekten eingesetzt. Hinter dem Begriff, das es im Übrigen auch für den Tiefbau gibt, steckt eine softwarebasierte Methode zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Ingenieurbauwerken.

Anders als ein CAD- oder Ausschreibungsprogramm ist es sehr aufwendig, ein BIM-System im Büro zu etablieren, weil es eine Kette an Prozessen steuert und nicht nur einen Arbeitsschritt berührt. Bisher sind Änderungen der Planung mit einem hohen Aufwand verbunden, es müssen die Zeichnungen sowie die Mengenermittlung angeglichen und alle am Bau Beteiligten mit aktualisierten Zeichnungen versorgt werden. Mit BIM kann der Aufwand deutlich reduziert werden, da alle Beteiligten Zugriff auf ein Datenpaket mit aktuellen Plänen, Massen und Stückzahlen haben. Beispielsweise kann sich aufgrund von Änderungen im Grundriss die Zahl und Beschreibung der Türen in einem Gebäude ändern. Mit BIM können die Türen im virtuellen Gebäudemodell einfach korrigiert werden, gleichzeitig ändern sich automatisch die Stücklisten; bei entsprechender Verknüpfung werden auch die unmittelbaren Auswirkungen auf die Kosten sichtbar.

Branchenexperten sind sich einig, dass BIM kommen wird – ob wir wollen oder nicht. Da ist es besser, sich schon gleich zu Anfang des Berufslebens über Chancen und Risiken dieses Systems zu informieren. Es ist nichts weiter als ein Hilfsmittel. Denken, Planen, Kalkulieren bleiben weiterhin den Planern vorbehalten.

Whatsbau? Aktuelles aus Bau und Architektur

Im Vorstellungsgespräch ist eine gute Bau-Allgemeinbildung wichtig. Was tut sich am Bau? Welche neuen Bauverfahren gibt es? Welcher Baukonzern tut sich mit wem zusammen? Unter „Whatsbau?“ stellen wir Nachrichten aus Bau und Architektur zusammen. Wir beobachten dabei Soziale Netzwerke, die Baufachpresse sowie Leitmedien wie Süddeutsche, Spiegel, Zeit oder die Welt. Dieser Service ist für alle Baubeteiligten interessant.

23.06.2016: Unregelmäßig gerastert: Wohnhausanbau von Atelier Vens Vanbelle
Laut der derzeit geltenden Bauordnung darf die Erdgeschosszone in einer Tiefe von 18 Metern maximal 3,50 Meter hoch bebaut werden. Die kreative Ausnutzung dieser Vorgabe ist eines der Hauptanliegen von ortsansässigen Architekturbüros wie Atelier Vens Vanbelle. (detail)

23.06.2016: Sammlerstücke mit Satteldach
Kleine Häuschen mit Satteldach, die zwar nicht zum Wohnen taugen, dafür aber Unikate zum Mitnehmen sind, hat der Verein Stadtbaukultur NRW für zehn Euro im Angebot. Das Projekt heißt Hausrecycling NRW und startete im Dezember 2015 so erfolgreich, dass man jetzt eine zweite Auflage produzierte hat. (bauneztwissen)

20.06.2016: Längstes schwebendes Förderband der Welt in Brasilien in Betrieb
Im brasilianischen Barroso hat das weltweit längste schwebende Förderband (Flying Belt) den Betrieb aufgenommen. Die 7,2 Kilometer lange Anlage transportiert Material über Hindernisse sowie schwieriges Gelände hinweg. Errichtet wurde die Bahn vom Südtiroler Seilbahnbauer Leitner. (baublatt.ch)

19.6.2016: Bauzinsen vorm Brexit-Entscheid
Die Abstimmung über den möglichen EU-Austritts Großbritanniens („Bre­xit“) am 23. Juni führte im Vorfeld des Entscheids dazu, dass Anleger vermehrt in deutsche Staatsanleihen investierten. Deren Renditen, die ein wichtiger Indikator für die Bauzinsen sind, rutschten erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik unter die 0%-Marke. (baulinks)

16.06.2016: Ein Traumhaus aus vielen Klicks
Die Klicks von Nutzern analysieren und auf Basis der Daten ein Traumhaus konstruieren lassen. Das schwedische Immobilienportal Hemnet hat genau dies getan. Dazu untersuchte es über 200 Millionen Klicks auf Ausschreibungen zu rund 86‘000 Immobilien der eigenen Plattform. (baublatt.ch)

16.06.2016: Die Immobilienblase hat Deutschland schon erfasst
Sie haben den Kollaps des US-Häusermarktes vorhergesagt – jetzt warnen die gleichen Experten erstmals vor einer Blase in Deutschland. Ein Grenzwert wurde am deutschen Häusermarkt erstmals gerissen. (Welt)

31.05.2016: Mythos Gotthard-Tunnel: Der Jahrhundertbau
Die Schweizer eröffnen den längsten Eisenbahntunnel der Welt: Die Schnellstrecke führt mitten durch das sagenumwobene Gotthard-Massiv. „Eine Meisterleistung“, schwärmen die Konzerne. Wie haben die Ingenieure das gemacht? (spiegel.de)

31.05.2016: Warum Schweizer schaffen, woran Deutschland scheitert
Die Schweizer zeigen beim Bau des spektakulären Gotthard-Alpentunnels alte deutsche Tugenden. Dem stehen hierzulande peinliche Debakel wie das um den Flughafen BER gegenüber. Wie ist das zu erklären? (Die Welt)

30.05.2016: 3D Druck auf dem Mond
Für die Royal Academy Summer Exhibition 2014 schlugen Foster + Partners den Bau einer Mondbasis aus dem 3D-Drucker vor. (Architekturvideo)

30.05.2016: So leben die US-Präsidenten nach ihrer Amtszeit
Barack Obama mietet wohl bald eine Luxus-Immobilie in Washington. Anderen US-Präsidenten war das zu wenig: Die Kennedys besitzen gleich mehrere Villen und die Bushs gar eine eigene Landzunge. Ein Überblick (handelsblatt.com)

25.05.2016: Baugewerbe erzielt höchsten Umsatz seit 15 Jahren
Die Bauunternehmen konnten dank des milden Wetters durcharbeiten. Die Auftragseingänge liegen um 14 Prozent über Vorjahresniveau. Großer Wachstumsbringer wieder einmal: der Wohnungsbau. (handelsblatt.com)

25.05.2016: Bauindustrie fordert Schaffung einer Bundesautobahngesellschaft
Am 11. Mai 2016 fand der parlamentarische Abend des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) statt. Hierbei war vor allem der „Perspektivenwechsel Verkehrsinfrastruktur“ ein hoch diskutiertes Thema. (meistertipp)

23.05.2016: Holzbauquote auf 16,1 Prozent gestiegen
Holzbau Deutschland veröffentlicht Lagebericht und Statistiken 2016 (zdb)

18.05.2016: Tarfivertrag
Einigung vor der Schlichtung: Für die rund 760.000 Beschäftigten im Baugewerbe wurde nach 14stündigen zähen Tarifverhandlungen in den Nachtstunden in Wiesbaden ein Ergebnis erzielt. (baunetzwerk.biz)

17.05.2016: Die Top Fünf der energetischen Gebäudemodernisierung
Beim Heizkostensparen gehen die meisten Hausbesitzer in Deutschland schrittweise vor: Statt gleich das ganze Haus zu sanieren, setzen viele Eigentümer auf sogenannte Einzelmaßnahmen. (dena)

16.05.2016: Ökologisch bauen Ausgezeichnetes Baukastensystem
Ein Baukastensystem aus Holz und Wellpappe gewinnt den GreenTec Award. Für den Bau von standardisierten Häusern wird zurzeit eine Fabrik in Baden-Württemberg aufgebaut. (tagesspiegel.de)

12.05.2016: Daniel Libeskind: „Du solltest keine Ziele haben“
Im gezeichneten Interview spricht der Stararchitekt und Unternehmer Daniel Libeskind über umstrittene Bauprojekte, seine Gleichgültigkeit gegenüber Geld und Zufälle in seinem Leben. (zeit.de)

03.05.2016: Ideenwettbewerb für U40s
Der Bund Deutscher Architekten BDA – Aachen – lobt zusammen mit dem Lehrstuhl Wohnbau der RWTH in Kooperation mit der FH Aachen, der TU Eindhoven und den Universitäten Lüttich und Hasselt den trinationalen Ideenwettbewerb projective habitat für junge Architekten, Innenarchitekten und Designer unter 40 aus. Mehr erfahren unter: www.projectivehabitat.com

25.04.2016: Auf dem Bau herrscht Zuversicht
Die deutsche Bauindustrie hat wieder auf Wachstum umgestellt. Neben aktuellen Konjunkturprognosen bestätigt das auch die Hochbaustudie 2016 der Strategieberatung OC&C. Vor allem der Mietwohnungsbau boomt. (handelsblatt)

21.04.2016: Akzeptanz der Recyclingbaustoffe weiter steigern
Die Aufbereitung mineralischer Abfälle ist eines der großen politischen Themen. Trotzdem gibt es immer wieder Vorbehalte gegenüber der Recyclingbaustoffe. (meistertipp)

20.04.2016: Europäischer Architekturpreis 2015 „Energie + Architektur“ an Sanierungsprojekt
Der zum vierten Mal vergebene Preis geht an die Freivogel Mayer Architekten aus Ludwigsburg für die Generalsanierung und Aufstockung eines Wohnhochhauses zu einem Energieeffizienzhaus in Pforzheim.(baulinks)

18.04.2016: Nach der bauma ist vor der bauma
Die bauma 2016 wird Geschichte schreiben: Sie zog weit mehr Besucher an als die bauma 2013, die mit 535.000 Besuchern den bisherigen Rekord hielt. (baunetzwerk.biz)

17.4.2016: Building Information Modeling (BIM) verändert das Baurecht in Deutschland
„Building Information Modeling wird das Bauen in Deutschland grundlegend verändern“, erwartet auch Dr. Alexander Kappes von der ARGE Baurecht. „Das gilt für die technischen Aspekte von Bauvorha­ben, aber auch für deren juristische Begleitung.“ (baulinks)

13.04.2016: Der zielstrebige Norweger gibt auf
Nicht einmal ein Jahr hielt es Bilfinger-Chef Per Utnegaard auf dem Chefsessel beim kriselnden Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger aus. Nun kapituliert der Norweger vor der Herkulesaufgabe. Was steckt dahinter? (Handelsblatt)

10.4.2016: ifo Architektenumfrage I/2016: Auftragsbestände weiterhin hoch
Laut Umfrage des ifo Instituts bei den freischaffenden Architekten hat sich ihr Geschäftsklima zu Beginn des ersten Quartals 2016 weiter verbessert: Die Mehrzahl von ihnen beurteilte ihre aktuelle Geschäftslage besser als im Vorquartal, lediglich etwa jeder achte bezeichnete seine Geschäftslage als „schlecht“. (baulinks)

05.04.2016: Ingenieurbaupreis von Bundesbauministerium und Bundesingenieurkammer erstmals ausgelobt
Der bereits angekündigte Deutsche Ingenieur­baupreis ist erstmals in gemeinsamer Trä­gerschaft durch das Bundesbauministerium und die Bundes­ingenieurkammer (BIngK) ausgelobt worden. Er ist mit Preis­geldern von insgesamt 60.000 Euro ausgestattet und soll zukünftig im Wechsel mit dem Deutschen Architekturpreis im Zweijahresrhythmus als offizieller Preis der Bundesregie­rung verliehen werden. (baulinks)

Berlin: Herzog & de Meuron planen Neubebauung des Kunsthaus-Geländes Tacheles
04.04.2016: Die denkmalgeschützte Kaufhausruine, jahrelang ein alternatives Künstlerzentrum, soll dabei saniert und später wieder kulturell genutzt werden. (Monumentum-magazin)

03.04.2016: Bauarbeiten für neue Zugspitz-Seilbahn gehen weiter
Nach mehrmonatiger Winterpause laufen die Arbeiten für die neue Seilbahn der Superlative auf Deutschlands höchsten Berg wieder auf Hochtouren. (Die Welt)

31.03.2016: Sie ließ Beton fließen
Zaha Hadid hatte ihre Karriere in Deutschland begonnen und war lange die einzige Frau unter den großen Architekten. Jetzt ist sie im Alter von 65 Jahren gestorben. (Zeitonline)

29.03.2016: Wegen Flugdrohnen und BIM erweiterte Berufshaftpflicht für Architekten und Ingenieure
Architekten und Ingenieure stehen immer wieder vor neuen beruflichen Herausforderungen. Viele lieben das an ihrem Beruf. Aber mit neuen Aufgaben und Werkzeugen gehen in der Regel auch neue Risiken einher – zwei Beispiele. (baulinks)

23.03.2016: „Grenzwertiger“ Wettbewerb: Eine Mauer für die USA
Ein New Yorker Architekt hat einen Architekturwettbewerb für die Mauer lanciert, mit der Trump den Norden vor Einwanderern aus dem Süden bewahren will. (Schweizer Baublatt)

17.03.2016: LafargeHolcim im roten Bereich
Die Lafarge-Holcim-Fusion und die damit verbundenen Auflagen, Wertverminderungen, Abschreibungen und Sonderkosten, gepaart mit schlechteren Marktbedingungen in einigen Teilmärkten, verursachten beim weltgrössten Zementkonzern im vierten Quartal 2015 einen Reinverlust von 2,86 Milliarden Franken. (Schweizer Baublatt)

16.03.2016: Deutscher Brückenbaupreis verliehen
Kochertalbrücke und Donausteg Deggendorf gewinnen. (baunetzwerk.biz)

13.03.2016: Einst waren sie nutzlose Betonriesen
Neues Leben in alten Bunkern: Wie aus den Bunkern des Zweiten Weltkriegs Wohnungen, Museen oder gar Aquarien werden. (sueddeutsche.de)

12.03.2016: Von der Kinderwagen-Garage zur leuchtenden Trauerkapelle
Die „da!“-Ausstellung präsentiert 67 Projekte Berliner Planer – drei Beispiele der Vielfalt architektonischer Projekte. (Berliner Morgenpost)

09.03.2016: Bundesregierung beschließt Neubauoffensive
Durch die verbilligte Abgabe von Bauland oder die Förderung von genossenschaftlichem Wohnen will die Bundesregierung den Wohnungsmangel in vielen Ballungsgebieten beheben. Bundesbauministerin Hendricks sieht bezahlbares Wohnen als Voraussetzung für die Teilhabe an der Gesellschaft. (bundesregierung.de)

09.03.2016: Verdichtungswahn treibt seltsame Blüten
Wohnen auf Berlins Dächern, in übereinandergestapelten Mini-Apartements in Manhattan oder in den Zwischenräumen bereits gebauter Häuser in Paris: Wenn es um Möglichkeiten zur Verdichtung geht, fehlt es findigen Köpfen nicht an Ideen. (Schweizer baublatt)

08.03.2016: Erster Preis für Bernardo Bader
Die diesjährigen vier Preisträger des Häuser Award lassen sich auch als eine Art Baumaterial-Shortlist für Einfamilienhäuser lesen, auf der Beton den dritten, Backstein den zweiten und Holz den ersten Rang belegt. (Baunetz)

Neuer Wohnraum: Berliner Initiative hilft Flüchtlingen beim Bau von Mini-Häusern
Organisatoren sind neben Architekt Le-Mentzel auch Schreiner Edgar und Lehrer Klaus. Flüchtlingshelferin Derya ist ebenfalls mit ein paar ihrer Schützlinge dabei. (WiWo Green)

07.03.2016: Marode Fernstraßen: Hier zerbröseln Deutschlands Brücken Marode Fernstraßen: Hier zerbröseln Deutschlands Brücken
Der Verfall deutscher Brücken ist bedenklich. Millionen Quadratmeter müssen dringend repariert werden. Spiegelonline zeigt eine interaktive Karte, wie marode die Bauten auf den Fahrstrecken sind. (spiegelonline.de)

07.03.2016: Energieeffizientes Bauen von heute und morgen
Die energetischen Anforderungen für neue Häuser haben immer höhere Maßstäbe. Ab 2016 gelten strengere Vorgaben für den jährlichen Primärenergiebedarf und den Dämmstandard von Neubauten. (WAZ.de)

01.03.2016: Drohnen bauen eigenständig Notunterkünfte
Britische Forscher tüfteln gerade an einem neuen Bauverfahren, bei dem Bauwerke komplett im 3D-Druck durch fliegende Roboter gebaut werden. (meistertipp)

28.02.2016: Architekturpreis: Bayern baut Besonderes
In München wird der Mut von Architekten und Bauherrn ausgezeichnet – und dieser zeigt sich auch bei den stillen Örtchen (Süddeutsche Zeitung)

28.02.2016: Berlin kann ein Ort für viele Menschen werden: 10 Millionen
Welt ohne Grenzen: Das Wort Utopie scheint verdächtig geworden … Berlin müssen wir uns aber als einen glücklichen Ort vorstellen (architekturmeldungen.de)

23.02.2016: Öffentliche Aufträge
Neues Vergaberecht 2016: Gesetz ist im Bundesanzeiger veröffentlicht (PBP Planungsbüro professionell)

23.02.2016: Bauherrenpreis für Mehrfamilienhaus
Ein Sorgenkind wird zum Senkrechtstarter: ein Objekt in der Inneren Neustadt wird gleich zweimal ausgezeichnet. (Sächsische Zeitung)

22.02.2016: Berlin lässt 60.000 neue Wohnungen bauen
Auf 400.000 Wohnungen will Bausenator Andreas Geisel den Bestand landeseigener Wohnungen in Berlin erhöhen. Das soll „überwiegend durch Neubau“ geschehen. (tagesspiegel)

18.02.2016: Deutscher Bauherrenpreis Neubau 2016 verliehen
Projekte vom „sozialen Großstadt-Dorf“ bis zum „Weltquartier“. Zehn Preise und zehn Besondere Anerkennungen. (dbz online)

17.2.2016: Deutscher Ingenieurbaupreis mit 60.000 Euro dotiert
Ende März 2016 soll erstmals in gemeinsamer Trägerschaft vom Bundesbauministerium und der Bundesin­genieurkammer (BIngK) der mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro ausgestattete Deutsche Ingenieurbaupreis ausgelobt werden. (baulinks)

17.02.2016: „Schönheit macht die Menschen besser“
Ein Gespräch mit dem italienischen Star-Architekten Renzo Piano. (Der Tagesspiegel)

16.02.2016: Elefanten, Mies und Neapel
Campus Masters im Februar entschieden. (baunetz)

16.02.2016: Architekt Arno Brandlhuber: Das Wohnzimmer war gestern
Der Architekt Arno Brandlhuber hat sich eine Sauna in seinen eigenen Wohnraum gestellt. Warum gehört das Wohnzimmer, wie wir es kennen, der Vergangenheit? (Deutschland Radio Kultur)

14.2.2016: Dr. Jochen Fabritius wird neuer CEO der Xella Gruppe
Die Gesellschafter der Xella Gruppe haben Dr. Jo­chen Fabritius mit Wirkung zum 1. März 2016 zum CEO des Un­ternehmens ernannt. Fabritius gehört bereits seit dem 1. No­vember 2014 als COO der Geschäftsleitung der Xella Gruppe an. (baulinks)

11.02.2016: Bjarke Ingels entwirft den diesjährigen Serpentine Pavillon
Besondere Ehre für Bjarke Ingels: Der dänische „Starchitekt“ entwirft den temporären Pavillon der Serpentine Gallery, der in den Londoner Kensington Gardens während der Sommermonate Architekturfreunde anlockt. (Schweizer baublatt)

10.02.2016: Experimentalbauten für die Nachhaltigkeit
Der Stuttgarter Architekt und Bauingenieur Werner Sobek erforscht seit 20 Jahren, wie eine gebaute Umwelt aussehen könnte, in der die Menschheit glücklich und im Einklang mit der Natur lebt. Dabei entstand eine Serie von Experimentalbauten, die in einem Buch detailliert vorgestellt werden.(Schweizer baublatt)

07.02.2016: Leben in der Holzklasse
Ein Duo aus Österreich hat schickes Design mit dem Streben nach Selbstversorgung verbunden: Herausgekommen ist der Wohnwagon. Die mobile Behausung bietet zwar wenig Platz, aber viel Unabhängigkeit. (Spiegel online)

07.02.2016: Bilfinger verkauft Wassertechnologie-Sparte an Chinesen
Die Einkaufstour der Chinesen in Deutschland geht weiter. Der kriselnde Konzern Bilfinger verkauft eine Sparte nach China. Es ist nicht die erste chinesische Übernahme. (FAZnet)

04.02.2016: Donald Trump hat nicht geliefert
Wie Donald Trump den Frankfurtern einmal das höchste Haus der Welt bauen wollte – und dann für immer verschwand. (FAZnet)

02.02.016: Hochmoselbrücke: Fortschritte beim größtes Brückenbauprojekt Europas
An der Hochmoselbrücke wächst der Stahlüberbau weiter.

27.01.2016: Hightech-Strassenbelag vereist nicht

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Ein Belag, der nicht vereist, erhöht nicht nur ­ im Verkehr, sondern auch auf Flughäfen die ­Sicherheit. Tiefbauingenieur Chris Tuan von der Universität von Nebraska-Lincoln (USA) hat ein solches Material entwickelt.

25.01.2016: Bauzinsen bleiben weiterhin niedrig
Bauherren können Hauskauf günstig finanzieren: Nach der aktuellen EZB-Entscheidung für weiterhin niedrige Leitzinsen bleiben Immobilienkredite günstig.

24.1.2016: Studie: „Von Science-Fiction-Städten lernen“
Eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beauftragte Studie hat nun untersucht, welche Risi­ken und Potenziale Stadtpolitiker aus Zukunftsvisionen ablei­ten können, wie sie für Filme, Literatur oder Videospiele ent­wickelt wurden / werden.

19.01.2016: Bauen auf dem Mars mit Beton aus Schwefel
Wenn dereinst Menschen auf dem Mars siedeln wollen, brauchen sie Gebäude, die am besten direkt vor Ort gebaut werden. Das könnte mit Beton aus Schwefel möglich sein, wie Forscher herausgefunden haben.

20.1.2016: Brandschutz: as Smart Home öffnet Fluchtwege automatisch
Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 400 Menschen bei Wohnungs­bränden. Die Zahl könnte sich reduzieren, wenn in immer mehr Bundesländern Rauch­warnmelder rechtzeitig vor giftigen Rauchgasen alarmieren – und dann noch das in­stallierte Smart Home-System automatisch die Flucht erleichtert.

19.01.2016: bauma-Innovationspreis: TU Dresden ist nominiert
Wissenschaftler der TU Dresden entwickeln 3D-Druckverfahren mit Beton

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15.1.2016: Fortbildung: Licht in der Architektur
Die Trilux Akademie wendet sich mit praxisnahen Beratungs-, Bildungs- und Qualifizierungsangeboten sowohl an Berufseinsteiger als auch an Profis – von der Einführung ins Lichtmanagement über zertifizierte IHK-Lehrgänge bis hin zu Info-Webinaren. Eine Auswahl für das erste Quartal 2016

14.01.2016: Baukonzern Bilfinger prüft Aufspaltung
Das deutsche Bauunternehmen Bilfinger denkt offenbar darüber nach, sich aufzuspalten. Es geht um die ertragreichste Sparte.

13.01.2016: Flüchtlinge sorgen für Boom auf dem Bau
Die deutsche Bauindustrie ist zuversichtlich wie lange nicht. Die Firmen erwarten in diesem Jahr ein starkes Wachstum. Ein Grund für den Aufschwung ist die hohe Zahl der Asylbewerber.

13.01.2016: Rücktritt eines harten Lenkers
Manfred Rettig baut das Berliner Schloss nicht weiter

13.01.2016: Inklusion sucht Raum
Mit Sicherheit eine gute Anregung für im Schulbau tätige Architekten: Der Lehrstuhl für Schulpädagogik (Prof. Wolfgang Schönig) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) hat bundesweit 15 Schulen untersucht, die die Inklusion seit Jahren in ihrem Schulkonzept fest verankert und vielfältige Erfahrungen mit jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf gesammelt haben.

13.01.2016: Wahrzeichen für Istanbul
Ein spektakulärer Tower in Form einer riesigen Tulpe wird zum Erkennungszeichen des neuen Flughafens in Istanbul werden.

12.01.2016: 8 Fakten zum Baustoff Carbonbeton
Carbonbeton ist die jüngst entwickelte Alternative zum Stahlbeton und wurde bereits mehrfach für die ressourcenschonende Verwendung des knappen Baustoffes Sand ausgezeichnet. Doch noch immer gibt es Vorbehalte hinsichtlich der Notwendigkeit und der Vorteile zu diesem Baustoff.

10.01.16: Architekt will Häuser in Kirche bauen
Architekt Prof. Jürgen O. Hartmann weiß, wie man einen vormals kirchlichen Raum unter einem Spannbetondach umnutzen könnte. Bei dem Objekt handelt es sich um das Gemeindezentrum Siepen in Remscheid.

10.1.2016: Elbphilharmonie Hamburg soll Mitte Januar 2017 eröffnet werden
In einem Jahr – nämlich am 11. und 12. Januar 2017 – soll das NDR Sin­fonieorchester unter der Leitung von Thomas Hengelbrock das Eröffnungskonzert im Großen Saal der dann fertiggestellten Elbphilharmonie geben.

10.01.2016: BER will Baufirmen in die Pflicht nehmen
Die Kritik rund um den künftigen Hauptstadtflughafen geht meist an die Adressen der Flughafengesellschaft und des Aufsichtsrats. Der Bauherr will die Last anscheinend anders verteilen. Die Partner auf der Baustelle sollen nun mehr in den Vordergrund treten.

08.01.2016: Fassade aus dem Drucker
DUS Architects aus Amsterdam haben den Eingangsbereich des sogenannten Europe Buildings entworfen, dessen Fassade teilweise aus dem 3D-Drucker stammt.

07.01.2016: Keine Gewährleistung bei teilweise schwarz bezahltem Vertrag
Wer einen Architekten auch nur teilweise schwarz ohne Umsatzsteuer bezahlt, geht ein extrem hohes Risiko ein. Denn dadurch kann das gesamte Vertragsverhältnis nichtig werden, so dass keine Gewährleistungsansprüche gegen den Architekten bestehen.

05.01.2015: Star-Architekt stellt „Aequorea“ vor
Star-Architekt Vincent Callebaut hat sein Projekt „Aequorea“ vorgestellt – eine futuristische Stadt auf dem Wasser vor der Küste von Rio de Janeiro.

05.01.2016: Neuer Hochleistungsbeton hält Feuer stand
Selbstverdichtender Hochleistungsbeton (SHB) hatte bisher eine Schwachstelle: Bei Feuer platzt er häufig ab, worunter seine Tragfähigkeit leidet. Wissenschafter der Empa entwickelten ein Verfahren zur Herstellung von feuerbeständigem SHB, der selbst bei Bränden lange stabil bleibt.

05.01.2015: Die Stones auf Stein: Beton als Datenspeicher für Musik
Nicht Vinyl oder Polycarbonat, woraus Compact Discs hergestellt werden, wählte Ricardo Kocadag aus der Abteilung Bauwerksicherheit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) als Speichermedium für den Song „(I can’t get no) Satisfaction“ von den Rolling Stones, sondern Ultrahochleistungsbeton (UHPC), in Form einer Betonschallplatte.

03.01.2016: Warum Daniel Libeskind den Einsteinturm so liebt
Libeskind war schon als Student vom Einsteinturm Erich Mendelsohns angetan. Jetzt hat der Lieblingsbau von Libeskind noch größeren Anreiz für den Star-Architekten.

1.1.2016: Architekt plant Stadt auf dem Meer
Wenn es nach Vincent Callebaut geht, könnten wir bald auf dem Wasser leben. Der belgische Architekt hat Pläne für eine innovative Wasser-Stadt präsentiert.

30.12.2015: Renzo Piano, der Betonflüsterer
Renzo Piano hat einige der bekanntesten Gebäude der Welt entworfen. Dabei ist polternde Selbstbehauptung nicht der Stil des Italieners.

28.12.2015: Architekt Daniel Libeskind entwirft Musikmarathon
Daniel Libeskind ist Architekt und Berufsmusiker. Mit der Konzertreihe „One Day in Life“ bringt er jetzt beide Passionen zusammen. In nur 24 Stunden spielen Musiker 75 Konzerte an 18 Orten

28.12.2015: Leverkusener Brücke „Sendung mit der Maus“ plant Rekord-Dreh
„Die Sendung mit der Maus“ startet ihr bislang längstes Sachgeschichten-Projekt: Sie wird den Abriss der alten und den Bau der neuen Leverkusener Autobahnbrücke in den nächsten Jahren begleiten.

Baukunst: Im Stein zucken die Glieder
Eigentlich sollte das Straßburger Münster romanisch werden. Dann kam um 1200 ein Unbekannter und führte die Gotik ein. Eine Schau vor Ort klärt das Rätsel.
Von Joseph Hanimann

22.12.2015: Digitales Bauen mit verbindlicher Einführung von BIM in 2020
Anlässlich des Zukunftsforums Digitales Planen und Bauen hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt als größter Auftraggeber von öffentlichen Bauvorhaben in Deutschland einen Stufenplan zur Etablierung von Building Information Modeling (BIM) vorgestellt.

22.12.2015: Energieeffizienz 2016: Was ändert sich für Bauherren und Hauseigentümer?
dena informiert über Neuerungen rund um energetisches Bauen und Sanieren zum Jahreswechsel

18.12.2015: Diese energieautarken Wohnhäuser bestehen aus Müll
Sie bestehen aus Bierdosen, Autoreifen und alten Glasflaschen: Die vom US-Architekt Michael Reynolds gebauten Earthship-Häuser sind keine Müllhaufen — sondern alternative Bleiben für Aussteiger, die energieautark leben wollen.

18.12.2015: Brandenburger Ingenieure und Architekten kritisieren Bau-Novelle
Die Kammern und Verbände der Brandenburger Ingenieure und Architekten haben die geplante Novellierung der Bauordnung des Landes scharf kritisiert. Diese würde den Verbraucherschutz für private Bauherren aushebeln.

17.12.2015: Architekturpreis Berlin 2016 ausgelobt
Der Architekturpreis Berlin wird alle drei Jahre vom gemeinnützigen Verein Architekturpreis Berlin e. V. ausgelobt und an „beispielhafte baukünstlerische Arbeiten“ vergeben. Im kommenden Jahr ist es wieder so weit, dann geht der Preis in die zehnte Runde.

16.12.2015: Alpine soll sich Kredite erschlichen haben
Der österreichische Baukonzern Alpine legte die größte Pleite des Jahres 2013 hin. Schon 2009 soll die Lage angespannt gewesen sein. Zu der Zeit hat der Konzern einen Kredit in Höhe von 360 Millionen Euro bekommen. Für 180 Millionen Euro haftet der Steuerzahler.

17.12.2015: Honorar nachfordern trotz Schlussrechnung
Architekten können auch nach Bezahlung ihrer Schlussrechnung ein weitergehendes Honorar fordern. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden (Urteil vom 19. November 2015, Az. VII ZR 151/13).

16.12.2015: Nachholbedarf beim Flüsterasphalt
Ergebnisse der aktuellen Jahresanalyse von BauInfoConsult zeigen, dass Tiefbauprofis der Meinung sind der Flüsterasphalt, sei technisch immer noch nicht ausgereift und schlicht zu teuer für einen weitverbreiteten Einsatz.

15.12.2015: Digitale Bauplanung – Wie Dobrindt ein zweites BER-Desaster verhindern will
Verkehrsminister Dobrindt will den Bau großer Infrastrukturprojekte mit digitaler Planung verbessern.Zunächst soll die Technologie im Straßenbau genutzt werden sowie bei Brücken und Unterführungen. Langfristig sollen auch Großprojekte digital entwickelt werden.

15.12.2015: Baugewerbe sieht Flüchtlinge als Hilfsarbeiter und Auszubildende
Laut einer aktuellen Studie können sich 59 Prozent der befragten Betriebe vorstellen, Flüchtlinge als Arbeitskräfte zu beschäftigen.

14.12.2015: Frankfurt zählt bei Baukosten weltweit zu den teuersten Städten
Die Mainmetropole rangiert in globalem Baukostenranking auf Rang 8 und ist damit teurer als Paris und Singapur.

14.12.2015: Lärche trocknet gefährliche Bakterien aus
Lärchenholz ist nicht nur äusserst stabil, hart und witterungsbeständig, sondern auch antibakteriell. Dies haben Forscher von der Fachhochschule Campus Wien und der Fachhochschule Salzburg in einer gemeinsamen Studie festgestellt.

14.12.2015: Flüchtlingsunterkünfte im Ballsaal des ICC Berlin
Zur Unterbringung der Neuankömmlinge suchen viele Kommunen nach ungenutzen Flächen und leerstehenden Immobilien. Laut eines Berichts des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) plant der Berliner Senat aktuell, Flüchtlinge im ICC, dem Internationalen Congress Centrum unterzubringen.

11.12.2015: Neue Verzögerungen beim Flughafen BER
Ohne Plan ins neue Jahr: Die Prüfung von Unterlagen dauert länger als erwartet. Darum ist ungewiss, wann das Bauordnungsamt die letzten Genehmigungen erteilen kann. Ist der Termin Ende 2017 noch sicher?

08.12.2015: Roche-Bau: „Weisser Raffzahn“
Architekturkritiker Till Briegleb schreibt eine Kolumne namens „Sofort wieder abreissen!“. Zynisch, sarkastisch und manchmal sogar ein bisschen fies – dabei aber herrlich zu lesen – geht er mit Neubauten auf der ganzen Welt hart ins Gericht. Auch die Schweiz kriegt ihr Fett weg.

06.12.2015: Architekten zur Flüchtlingsunterbringung: Drei Wege aus der Wohnkrise
Tausende Asylsuchende leben in Notunterkünften, trotz kalter Witterung. Langfristige Lösungen für das Wohnraumproblem sind Mangelware. Drei Architekten sagen, was jetzt zu tun wäre – und erklären, warum die Flüchtlinge nicht das Problem sind.

04.12.2015: Wenig Akzeptanz für Flüsterasphalt im Straßenbau
Im Straßenbau kämpft der Flüstersaphalt um Akzeptanz. Doch viele Experten räumen der Innovation wenig Chancen ein und halten den neuen Straßenbelag immer noch für marktreif. Die größten Vorurteile liegen in der Haltbarkeit und der Wirtschaftlichkeit vom Flüsterasphalt.

01.12.2015: Carbonbeton begeistert nicht nur die Bauwirtschaft
Bereits heute ist absehbar, dass der Rohstoff Sand nicht unendlich zur Verfügung steht. Daher ist es an der Zeit, mit Carbonbeton eine rohstoffeffiziente Alternative zu herkömmlichem Stahbeton zu bieten. Durch den Einsatz von Carbon wird erheblich Beton und damit auch Sand eingespart.

02.12.2015: 1007 Meter – dieser Wolkenkratzer bricht alle Rekorde
Saudi-Arabien baut das höchste Gebäude der Welt. Es soll den Pilgern bei der Hadsch nach Mekka die Macht des Königreichs demonstrieren. Ein neuer Rekordhalter ist allerdings schon in Planung.

27.11.2015: 600.000-Euro-Panne: Behörde baut Autobahnbrücke an falsche Stelle
Peinlicher Messfehler: Nordrhein-Westfalen hat auf der A2 eine Brücke an der falschen Stelle errichtet. Die Autobahn musste angepasst werden – die Mehrkosten betrugen 600.000 Euro.

23.11.2015: Holzmann-Pleite wird abgeschlossen
Die spektakulärste Baupleite Deutschlands ist abgeschlossen. Mehr als 13 Jahre nach der Insolvenz des Frankfurter Baukonzerns Philipp Holzmann werden nun vor Weihnachten noch 180 Mio. Euro an die Gläubiger ausgeschüttet, wie der Insolvenzverwalter Ottmar Hermann in Frankfurt erklärt.

11.11.2015: 3D-Drucker für Beton
An der Technischen Universität Eindhoven wurde im Oktober 2015 ein 3D-Drucker für Beton in Betrieb genommen. Das Gerät mit den beeindruckenden Maßen von 11 x 5 x 4 Metern soll komplette Betonfertigteile wie Wände inklusive feiner Details „drucken“.

10.11.2015: Studie: Fast jedes Großprojekt sprengt Zeit- und Kostenplan
Sie werden in der Regel später fertig als geplant und überschreiten den gesetzten Kostenrahmen deutlich: teure Prestigeprojekte. Eine Studie liefert jetzt eine Erklärung dafür, die die Verantwortlichen entlastet – zumindest ein bisschen.

Bäume zeichnen für Architekten

Bäume zeichnen – kinderleicht? Von wegen. Dieses Video zeigt, wie Architekten professionell Bäume zeichnen und zwar in Handarbeit. Schaut gut aus, finden wir. Das Video ist musikalisch unterlegt, aus dem Off sind keine Erklärungen zu hören, dafür werden hin- und wieder ein paar Tipps eingeblendet.