Die Bauaufgaben von morgen

Die Bauaufgaben von morgen

von Ute Schroeter

Früher war’s einfacher: Bis in die späten 70er und 80er Jahre hinein kümmerten sich Architekten um den Neubau und deckten als Generalisten die Leistungsphasen 1 bis 9 ab. Bauingenieure hingegen waren für die Planung, Konstruktion, Berechnung und Herstellung von Ingenieurbauwerken zuständig. Heute wird die Zukunft anders gebaut.

Mitte der 80er Jahre hat sich der Markt für Architekten und Bauingenieure gewandelt, die Aufgaben vermischten sich mehr und mehr. „Früher haben Bauunternehmen gebaut“, erklärt Karsten Wischhof, Geschäftsführerder Initiative „Deutschland baut!“, „heute entwickeln Bauunternehmen Projekte. Der gesamte Lebenszyklus eines Bauwerkes rückt mehr und mehr in das Geschäftsfeld eines Bauunternehmens und damit in das Aufgabenspektrum der Fachkräfte, die in dieser Branche arbeiten.“

Für Berufseinsteiger ist es daher wichtig, sich nicht nur technisches Wissen, sondern auch Grundlagen der Betriebswirtschaft, Finanzierung und nicht zuletzt der Personalführung anzueignen. „Das technische Niveau von Gebäuden ist deutlich gestiegen“, betont auch Dr. Thomas Welter, Geschäftsführer des BDA (Bund Deutscher Architekten)-Bundesverbandes. Daher müssten Architekten und Bauingenieure viel stärker zusammenarbeiten. Während Architekten früher finanzielle Aspekte beim Bau eher ausblenden konnten, wird heute von ihnen erwartet, dass sie den Bauherrn auch in Sachen Kostenkontrolle, Qualitätssicherung, Finanzierungssicherheit und finanzielle Förderung beraten.

Welter sieht viele Einsteiger auf dem Holzweg, wenn sie das Ziel verfolgen, Gestaltungs- beziehungsweise Entwurfsarchitekt zu werden. Da liegt es nahe, in einer Entwurfsabteilung anzufangen. „Davon rate ich ab. Der Bereich Entwurf/Gestaltung ist hoffnungslos überfüllt und junge Leute werden hier häufig regelrecht ,verheizt‘. Meines Erachtens ist es klüger, frühzeitig Erfahrungen in der Bauleitung zu sammeln.“

Bauerfahrene Architekten, die sich mit Vergabeverfahren und Detailplanung auskennen, werden gesucht und verdienen ein Viertel bis ein Drittel mehr als ihre Kollegen, die keine Bauerfahrung vorweisen können.

PROZENT

der deutschen Planer nutzen das Building Information Modeling (BIM). Ab 2020 soll das Planen und Bauen mit BIM für Infrastrukturprojekte in Deutschland verbindlich werden.

Alles einfacher mit BIM?

Ein wichtiger neuer Trend für das Bauen in der Zukunft ist das Building Information Modeling (BIM), das in Deutschland allerdings noch mit recht viel Skepsis betrachtet wird. Nach Ergebnissen des Architektur-Barometers von Arch-Vision 2015, für das 1.600 Architekten in acht europäischen Ländern zum Thema BIM befragt wurden, wenden hierzulande nur 15 Prozent der Planer BIM an. 40 Prozent wollen mit dem neuartigen Planungsinstrument nichts zu tun haben, der Rest erwägt eine Einführung. Unsere europäischen Nachbarn sind diesbezüglich deutlich weiter als wir: 56 Prozent der niederländischen Architekten nutzen BIM, gefolgt von den Briten mit 36 Prozent. Nach dem Willen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt soll das Planen und Bauen mit BIM für Infrastrukturprojekte ab 2020 in Deutschland verbindlich werden.

Die einen sehen BIM als große Chance, um am Bau Kosten und Zeit zu sparen sowie Planungsfehler zu vermeiden. Andere fürchten die Abhängigkeit von einem System, das sich kaum durchschauen lässt. Tatsächlich wird BIM bisher nur bei Großprojekten eingesetzt. Hinter dem Begriff, den es im Übrigen auch für den Tiefbau gibt, steckt eine softwarebasierte Methode zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Ingenieurbauwerken. Anders als ein CAD- oder Ausschreibungsprogramm ist es sehr aufwendig, ein BIM-System im Büro zu etablieren, weil es eine Kette an Prozessen steuert und nicht nur einen Arbeitsschritt berührt. Bisher sind Änderungen der Planung mit einem hohen Aufwand verbunden, es müssen die Zeichnungen sowie die Mengenermittlung angeglichen und alle am Bau Beteiligten mit aktualisierten Zeichnungen versorgt werden.

Mit BIM kann der Aufwand deutlich reduziert werden, da alle Beteiligten Zugriff auf ein Datenpaket mit aktuellen Plänen, Massen und Stückzahlen haben. Beispielsweise kann sich aufgrund von Änderungen im Grundriss die Zahl und Beschreibung der Türen in einem Gebäude ändern. Mit BIM können die Türen im virtuellen Gebäudemodell einfach korrigiert werden, gleichzeitig ändern sich automatisch die Stücklisten; bei entsprechender Verknüpfung werden auch die unmittelbaren Auswirkungen auf die Kosten sichtbar.

Branchenexperten sind sich einig, dass BIM kommen wird – ob wir wollen oder nicht. Da ist es besser, sich schon gleich zu Anfang des Berufslebens über Chancen und Risiken dieses Systems zu informieren. Es ist nichts weiter als ein Hilfsmittel. Denken, Planen und Kalkulieren bleiben weiterhin den Planern vorbehalten.

 

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Die Zukunft bauen

Es gibt drei große Herausforderungen, denen sich Architekten und Bauingenieure in der Zukunft stellen müssen: den demografischen Wandel, den Klimawandel und den technischen Fortschritt. Trotz Bevölkerungsschwund in Deutschland steigt derzeit die Zahl der Haushalte, besonders die Single-Haushalte nehmen zu. Dementsprechend steigt die Nachfrage nach Wohnimmobilien. Allerdings wird sich dieser Zustand bald ändern. Architekten müssen sich darauf einstellen, dass die Anzahl der Haushalte abnehmen wird. Der Immobilienmarkt wird stark unter Druck geraten, die Kunden werden anspruchsvoller. Um dem Druck standzuhalten, müssen sich Architekten stärker spezialisieren.

Für Familien mit Kindern zu bauen, ist beispielsweise etwas anderes als für ältere Menschen. 70-Jährige sind heutzutage fit, aber sie brauchen Gebäude mit weniger Treppen. Barrierefreies Bauen wird immer wichtiger. Der Klimawandel als zweite wichtige Herausforderung stellt Baufachkräfte vor die Aufgabe, energieeffizient und nachhaltig zu bauen. Energieoptimierte und ressourcenschonende Gebäude lassen sich langfristig deutlich besser verkaufen. Nicht zu vergessen ist, dass Gebäude irgendwann auch wieder abgerissen werden. Die Bedeutung recyclefähiger Baustoffe wird zunehmen.

Die dritte wichtige Aufgabe besteht darin, mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten. Jedes Jahr kommt eine Vielzahl neuer Produkte für das Planen und Bauen auf den Markt, da muss man sich auskennen. Es reicht nicht aus, sich auf das Fachwissen von Bauunternehmen und Bauzulieferern zu verlassen; auf diese Weise verpasst man den technischen Fortschritt. Daher sind Fortbildung und lebenslanges Lernen ungeheuer wichtig.

Spezialisten oder Generalist?

Mit dem Start ins Berufsleben ist die Zeit für die Spezialisierung gekommen. Um beispielsweise Offshore-Parks in der Nordsee oder Ähnliches zu realisieren, sind entsprechende Fundamente erforderlich. Diese Fundamente haben technisch einen sehr hohen Anspruch; dafür werden Spezialisten gebraucht, die sich mit diesem Detailthema „Gründung bei Offshore-Parks“ auskennen. Das Gleiche gilt für den Bereich Energieeffizienz, wenn es darum geht, ein Haus energetisch vernünftig zu sanieren oder zu modernisieren. Andererseits ist aber auch der Generalist gefragt, der in der Lage ist, mit seiner Arbeit dem Bauherrn eine Problemlösung aus einer Hand anzubieten. „Man muss sich spezialisieren, ohne ein Fachidiot zu werden“, fasst Thomas Welter zusammen. Die starke Spezialisierung während der Ausbildung sieht er kritisch. „Es gibt immer exotischere Abschlüsse und Vertiefungsrichtungen. Meines Erachtens ist das zu früh.“ Es sei wichtig, sich im Studium noch relativ breit aufzustellen und die klassischen Bereiche der Architektur zu studieren. Planungskompetenz müsse natürlich erworben werden. „Insofern mein Rat an Berufsanfänger: Konzentriert euch auf eure Stärken und richtet danach eure Spezialisierung aus – aber erst nach der Ausbildung.“

Erwartungen der Arbeitgeber

Arbeitgeber erwarten, dass Bauingenieure und Architekten, gerade wenn sie in der ausführenden Wirtschaft tätig sind, eine gewisse Praxisorientierung haben. Das heißt, es ist wichtig, Praktika, zum Beispiel auf den Baustellen, zu machen, um zu erfahren, wie Theorie und Praxis sich verzahnen. Weiterhin erwarten Bauunternehmen natürlich ein gewisses soziales Gespür – Sozialkompetenz ist die Umschreibung –, gerade weil junge Bauingenieure und Architekten mit Führungsaufgaben betraut werden. Sie müssen auf der Baustelle Teams führen, damit die Umsetzung der Planung in handwerkliche und ingenieurtechnische Leistungen gelingt. Man braucht schon ein gewisses Feeling dafür, wie man mit Menschen umgeht.

Während der Ausbildung kommt das Thema Kommunikation viel zu kurz. „Wie kommuniziere ich zielgruppenorientiert?“ ist eine wichtige Frage, mit der sich Berufsanfänger beschäftigen sollten. Das Gespräch mit dem Bauherrn verläuft anders als mit Technikern, Kollegen oder mit der Öffentlichkeit. Eine Stadtteilsanierung findet immer unter Beteiligung der Öffentlichkeit statt.

Es kommt oft vor, dass Projekte wegen Kommunikationsfehlern abgelehnt werden, weil der Planer nicht in der Lage war, die Öffentlichkeit zu überzeugen. Auch in Sachen Betriebswirtschaft hat die Berufsgruppe erhebliche Defizite. „Nicht einmal die Hälfte der Architekturbüros führt Stundenprotokolle und überprüft, ob der Aufwand eines Projektes durch das Honorar gedeckt ist“, berichtet Welter. „Wie muss ich ein Projekt anbieten, damit ich überhaupt auskömmlich arbeiten kann?“ Diese Frage werde viel zu selten gestellt.

Ebenso wichtig ist natürlich Engagement. „So einen Beruf können Sie nur erfolgreich ausüben, wenn Sie auch wirklich Freude daran haben, weil man tagtäglich vor neuen Aufgaben steht und diese Aufgaben auch als Herausforderung sehen muss und nicht als Belastung“, sagt Wischhof. „Das ist kein Job, den man ,nebenbei‘ macht, der hat schon eine gewisse Form von Berufung, im wahrsten Sinne des Wortes, und da sind Engagement und der Wille, mitzugestalten, ganz wesentlich.“

Karriere als Architekt im Architekturbüro

Arbeiten im Architekturbüro

Welche Aufgaben hat ein Architekt im Architekturbüro? Welche Karrieremöglichkeiten und Aufstiegschancen hat man bei der Planung von Gebäuden und technischen Anlagen? Und welche Chancen ergeben sich für Berufseinsteiger?

Aufgaben: Während Architekturbüros überwiegend im Entwurf von Hochbauten tätig sind, wickeln Ingenieurbüros meist Leistungen im Konstruieren von Ingenieurbauten im Hoch- und Tiefbau, im Wasserbau, in der Wasserwirtschaft und im Verkehrswesen ab. Neben Gutachter- und Beratungstätigkeiten bietet ein Großteil der Büros Planungsleistungen an, das heißt, deren Auftraggeber sind private oder öffentliche Bauherren, die den Entwurf, die Ausführungsplanung, Ausschreibung und manchmal auch die Bauüberwachung eines Bauwerkes oder von Anlagen sonstiger Art nicht selbst in die Hand nehmen, sondern die Leistungen fremdvergeben. Wer in einem Planungsbüro arbeitet, wird mit Sicherheit den Begriffen „Leistungsphasen 1 bis 9“ und „Honorarzonen“ begegnen. Letzteres ist eine Art Aufgabenkatalog für die Abwicklung eines Bauprojektes – von den Vorplanungen bis zur Dokumentation des fertigen Objektes. Welche Leistungen im Einzelnen zu erledigen sind, kann in der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) nachgelesen werden.

Kompetenzen: Planungsingenieure müssen gut im Team arbeiten können und brauchen vor allem Organisationstalent und die Fähigkeit, mit einer Fülle an Informationen umzugehen, ohne dabei den Überblick zu verlieren. Eine gute Planung setzt voraus, dass man sich über jedes Detail bis zur letzten Türklinke Gedanken macht, verschiedene Produkte und Preise vergleicht und dabei eine technisch saubere sowie für den Bauherrn wirtschaftliche und dauerhafte Lösung findet. Wichtig ist außerdem ein gutes Ausdrucksvermögen. Präzise Formulierungen sind bei Ausschreibungstexten wichtig, um Missverständnisse und Streitigkeiten zu vermeiden.

Chancen: In Planungsbüros wenden Sie alle Instrumente an, um ein Bauprojekt vom Plan in die Praxis zu übertragen. Sie werden sich manchmal wie ein Informations-Dompteur vorkommen, der den ganzen Tag mit Lösungen und Herausforderungen jongliert. Nehmen Sie das als Chance wahr; mit steigender Berufserfahrung sinkt die Übermacht der Informationsflut. Wenn ein Unternehmerherz in Ihnen schlägt, suchen Sie sich lieber ein kleineres Büro für den Einstieg, denn so haben Sie engeren Kontakt mit dem Büroinhaber. Schauen Sie sich so viel wie möglich bei ihm ab: Wie akquiriert Ihr Chef Aufträge? Wie kommuniziert er mit Auftraggebern? Wie führt er seine Mitarbeiter? Die Antworten dazu bilden einen guten Grundstein für ein eigenes Büro.

Aufgabengebiet Stadt- und Regionalplanung: In der Stadt- und Regionalplanung werden zum Beispiel Vorschläge für Neubaugebiete, für die Erneuerung schon bebauter Gebiete und für die Ergänzung der Infrastruktur in Ortschaften, Städten und Regionen erarbeitet. Es müssen Pläne für die Art der Bebauung, die Führung der Verkehrswege, die Lage der Versorgungseinrichtungen und Grünflächen sowie die Finanzierung aufgestellt, Planungs- und Beteiligungsverfahren organisiert und die Folgen alternativer Entwicklungsmöglichkeiten abgeschätzt werden. Stadt- und Regionalplaner müssen dabei den Umweltschutz und die ökologischen Anforderungen berücksichtigen.

Aufgabengebiet Wohnungsbau/öffentlicher und gewerblicher Hochbau: Das wirtschaftlich wichtigste Betätigungsfeld für Architekten ist immer noch der Wohnungsbau, gefolgt vom öffentlichen sowie gewerblichen Hochbau. Hierbei geht es nicht nur um Planung und Entwurf von neuen Gebäuden, sondern verstärkt auch um das Bauen im Bestand. Umbauten und Erweiterungen sowie Instandsetzung und Modernisierung sind mehr denn je gefragt. Im Zuge des demografischen Wandels wird die Planung von alters- und behindertengerechten Wohnungen zunehmend ein Thema für Architekten. 

PROZENT

der Stellenangebote für Architekten kommen von Architektur- und Ingenieurbüros.

Wohin soll es eigentlich gehen?

Auf die Frage „Was will ich eigentlich?“ wissen viele, übrigens nicht nur junge Menschen, keine Antwort. Entweder sie haben schlicht und einfach kein Ziel oder trauen sich nicht, eines zu definieren, aus Angst, es nie erreichen zu können. Bevor Sie auf Stellensuche gehen, nehmen Sie sich ein Beispiel an erfolgreichen Menschen. Was Churchill, Gandhi, Mandela und Co. eint: Sie alle hatten eine Vision, ein Ziel, das sie nicht aus den Augen verloren, auch wenn sie stolperten. Und sie gingen Umwege, wenn die Hürden zu hoch wurden. Im Berufsleben werden Ihre Ziele der Motor sein, der Sie morgens aus dem Bett zur Baustelle oder ins Büro treibt. Da Sie nur mit einem starken Antrieb vorwärts kommen, brauchen Sie starke Ziele. Daher: Haben Sie den Mut für große Träume. Der eine will ein eigenes Architekturbüro, der andere berühmt werden, der Nächste möchte einfach nur zufrieden sein, der Übernächste die Welt verändern.

Zwischen Vision und Realität

Einer unserer Gesprächspartner, der deutsche Architekt Thomas Rau, hat nie einen staatlich anerkannten Abschluss in Architektur gemacht. Er war der Meinung, das klassische Architekturstudium vermittle ihm nicht das richtige Handwerkszeug, um wirklich bewegende Architektur zu machen. So zimmerte er sich seine eigene Ausbildung, unter anderem in Tanz und Bildhauerei. Heute führt Rau ein erfolgreiches Architekturbüro in den Niederlanden. Was Sie sich von Rau hinsichtlich Ihrer Ziele abschauen sollten: Begreifen Sie jede Erfahrung, jede Arbeitsstelle, jede Weiterbildung als Schritt auf Ihrem Weg zum großen Ganzen.

Selbst wenn Ihr Ziel lautet, einmal viel Geld verdienen zu wollen, lassen Sie sich beim Berufseinstieg nicht von Verdienstmöglichkeiten leiten, sondern beantworten Sie für sich immer die Frage: Was kann ich mitnehmen? Was lerne ich hier? Wenn Sie beispielsweise, wie so viele Architekten, das große Ziel Entwurfsarchitekt anstreben, dort aber wegen Überfüllung keine passende Stelle finden, dann schauen Sie, welche anderen Posten Sie voranbringen könnten. Als Bauleiter beispielsweise lernen Sie das Bauen zu begreifen. Dieses Wissen kann beim Entwerfen nur förderlich sein. Jede Tätigkeit birgt Chancen, egal ob im Ingenieurbüro oder auf der Baustelle.

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Interview: Gute Jobchancen für Architekten

Interview: „Gute Jobchancen für Architekten“

Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich – abgesehen von kleinen Konjunkturschwächen – prächtig. Auch der Arbeitsmarkt verändert sich vielversprechend. Inwieweit auch Architekten und Bauingenieure davon profitieren, fragte TALIS Berufsstart Susanne Meßmann, Arbeitsmarktexpertin der Bundesagentur für Arbeit.


Arbeitsmarktexpertin Susanne Meßmann

Foto: BA für Arbeit

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Die deutsche Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Inwiefern wirkt sich das auf den Arbeitsmarkt für Architekten aus?

Susanne Meßmann: Der Arbeitsmarkt für Architekten ist eng mit der Entwicklung der Baubranche verknüpft. Angesichts nach wie vor niedriger Zinsen und einer weiterhin hohen Investitionsbereitschaft, sowohl im gewerblichen und öffentlichen Hochbau als auch im Wohnungsbau, stellt sich die Situation für die Baubranche weiterhin sehr gut dar. Positiv zu vermerken ist ebenfalls, dass die Arbeitslosigkeit sowohl von Architekten als auch von Bauingenieuren trotz gestiegener Absolventenzahlen leicht gesunken ist.

Wie gestaltet sich derzeit der Berufseinstieg für Studienabsolventen?

Susanne Meßmann: Erste Erfahrungen mit dem Bachelor zeigen, dass es für Bachelorabsolventen der Architektur nicht ganz leicht ist, eine adäquate Anstellung zu finden. Darüber hinaus richten sich nur wenige Stellenausschreibungen explizit an Berufseinsteiger. Hier kann man jedoch nur ermutigen, sich auch als Berufseinsteiger selbstbewusst zu bewerben und sich auch von Rückschlägen nicht verunsichern zu lassen. Grundsätzlich gilt jedoch: Je mehr Praxiserfahrung ein Bewerber oder eine Bewerberin mitbringt, desto besser sind auch die Chancen auf eine adäquate Beschäftigung. Projektarbeiten während des Studiums, Praxissemester oder Praktika in den Semesterferien wirken sich positiv auf die Chancen beim Berufseinstieg aus.

Wie hat sich der Arbeitsmarkt für Architekten entwickelt?

Susanne Meßmann: Der Arbeitsmarkt für Architekten hat sich im letzten Jahr sehr gut entwickelt: Ein großer Teil ist sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dazu kommt noch ein nicht unerheblicher Anteil von rund 40 Prozent der Architekten, die selbständig tätig sind. Zukünftige Herausforderungen werden für Architekturbüros und öffentliche Institutionen in der Sicherung ihres Fachkräftenachwuchses bestehen. Denn etwa jeder sechste abhängig beschäftigte Architekt ist derzeit bereits 55 Jahre oder älter und dürfte in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen. Nachwuchs wird also zunehmend gesucht.

Wenn es mit einer Anstellung nicht klappt – welche Alternativen haben junge Architekten?

Susanne Meßmann: Generell ist die regionale Mobilität bei hochqualifizierten Fachkräften sehr wichtig. Wenn es also in der Heimatregion nicht klappt, sollte man unbedingt auch in anderen Regionen Deutschlands suchen. Grundsätzlich kann auch die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, für eine gewisse Zeit ins Ausland zu gehen. Die Bundesagentur hilft hier gerne und vermittelt Stellen im Ausland. Eine Alternative stellt auch die Weiterqualifizierung in einem Masterstudiengang dar. Hier besteht die Möglichkeit, sein Know-how zum Beispiel im betriebswirtschaftlichen Bereich auszuweiten und sich dadurch besser am Markt zu positionieren. Nicht außer Acht gelassen werden sollte bei entsprechender Berufserfahrung und finanzieller Voraussetzung die Tätigkeit als Freiberufler. Für wen eine selbständige Tätigkeit nicht in Frage kommt, der sollte auch nach Stellen Ausschau halten, die nicht direkt für Architekten beziehungsweise Bauingenieure ausgeschrieben sind. So bieten sich zum Beispiel im Bereich Immobilienmanagement oder Journalismus durchaus Tätigkeitsfelder für diese Berufsgruppen.

Wie wird sich der Arbeitsmarkt für Architekten in Zukunft entwickeln?

Susanne Meßmann: Der sich abzeichnende demografisch bedingte Ersatzbedarf dürfte – selbst bei leicht steigenden Absolventenzahlen im Bauingenieur- und Architekturbereich – zu guten Jobchancen beitragen. Junge Menschen, die sich für ein Studium der Architektur oder im Bauwesen entscheiden, können daher aktuell auf gute Arbeitsmarktchancen setzen. (Interview: Dipl.-Ing. Ute Schroeter)

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der Beschäftigten in Architektur- und Ingenieurbüros sind weiblich. In den Büros sank der Frauenanteil in den letzten 10 Jahren um 1,7 Prozentpunkte.

TAGE

dauert es durchschnittlich, ehe eine ausgeschriebene Stelle für akademische Baufachkräfte besetzt werden kann. An der sogenannten Vakanzeit lässt sich das Nachfrageniveau für Fachkräfte recht gut ablesen.

Erfolgreich bewerben im Architekturbüro

Erfolgreich bewerben im Architekturbüro

von David Spoo

In den letzten zehn TALIS-Jahren haben wir mit zahlreichen Personalverantwortlichen aus Architekturbüros gesprochen. Fakt ist: Architekturbüros bekommen viele Bewerbungen. Wie junge Architekten aus der Masse hervorstechen.

Rund 500 Mitarbeiter des Architekturbüros gmp setzen an weltweit 14 Standorten jährlich mehr als 100 Projekte um. Mit Lingang New City entsteht bei Shanghai eine ganze Stadt nach den Plänen des Unternehmens. Hier sollen bis 2020 rund 800.000 Bewohner leben. Keine Frage: gmp ist ein attraktiver Arbeitgeber. Stellenausschreibungen werden in den Print- und Internetausgaben der bekannten Branchenmedien veröffentlicht, dennoch gehen allein im Berliner Büro täglich über 20 Initiativbewerbungen ein. Die Zeit, sich mit Bewerbungen auseinanderzusetzen, ist knapp. Ein Bewerber muss es also schaffen, dass Jochen Köhn, assoziierter gmp-Partner am Berliner Standort, auf den ersten Blick Lust verspürt, bei dieser Bewerbung zu verharren. „Wir Architekten sind stark bildorientiert“, beschreibt er, „daher schaue ich neben der Gestaltung des Anschreibens zunächst in die Mappen.“ Bereits in diesem Moment würden sehr viele Bewerbungen aussortiert.

Auch Gerhard G. Feldmeyer ist ein Freund der klassischen Bewerbungsmappe. „Aus ihr spricht für mich am stärksten die persönliche Handschrift, da dem Bewerber damit weitaus größere Spielräume zur Darstellung seiner Architekturauffassung sowie seines gestalterischen Talents geboten werden. Anmutung, Inhalt, Format, Haptik, all das sind Aspekte, die online nur sehr viel schwerer zu transportieren sind“, sagt er. Seit zehn Jahren ist der Architekt zusammen mit seinem Partner Joachim H.Faust als geschäftsführender Gesellschafter für die Unternehmensführung bei HPP Architekten verantwortlich. Das Büro mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit 330 Mitarbeiter und zeichnet verantwortlich für Stadien wie „AufSchalke“ oder die „BayArena“ oder die Planung des Expo Village in Shanghai. Feldmeyer rät Bewerbern, auf Floskeln zu verzichten: „Es gibt nichts Schlimmeres als Allgemeinplätze. Ich möchte in einer Bewerbung etwas Einzigartiges, Individuelles finden.“

Hanns Ziegler schätzt Bewerbungsmappen wegen ihrer einfachen Handhabe. Bereits als jobbender Student hat er sein Herz an Staab Architekten verloren. Seit er 1995 sein Diplom gemacht hatte, ist er kontinuierlich für das Büro in Berlin-Kreuzberg tätig. 2008 wurde er in die seither vierköpfige Geschäftsführung aufgenommen. Das Büro beschäftigt 90 Mitarbeiter und ist aktuell beispielsweise mit Sanierung und Erweiterung des Jüdischen Museums in Frankfurt betraut. Ziegler sagt, ein gutes Anschreiben solle nicht den Eindruck erwecken, gleichlautend an zehn weitere Büros gegangen zu sein, sondern vielmehr aufzeigen, warum der Bewerber gerade für Staab Architekten arbeiten will. „Es ist ein sehr guter Ansatz, wenn wir erkennen, dass jemand Dinge wertschätzt und mit eigenen Worten ausdrückt.“ Wer einfach nur die Stellenbeschreibung wiedergebe und seinen Namen daruntersetze, der erwecke nicht den Eindruck, gut formulieren und analysieren zu können.

Sicherlich ist das Interesse an Bewerbungsmappen in der Architektur stärker ausgebildet als in anderen Branchen, dies gilt allerdings nicht für alle Arbeitgeber: „Wir bevorzugen die Onlinebewerbung. Die Vorteile sind die schnellere Bearbeitung und eine bessere Übersicht, ob die Bewerbungsunterlagen vollständig sind“, sagt Dr. Georg Schumacher, Head of Human Resources bei ATP architekten ingenieure. Das Büro mit Hauptsitz in Innsbruck beschäftigt weltweit 550 Mitarbeiter und ist in Deutschland mit zwei Standorten vertreten. Zu den bekanntesten Bauwerken zählt der Millennium Tower in Wien, der 1999, zu seiner Bauzeit, das höchste Bürogebäude Österreichs war.

In unserer Branche gehen wir sehr kollegial, meist freundschaftlich miteinander um, das Du ist weit verbreitet. Dennoch gibt es Hierarchien.

Jochen Köhn

Architekt, Assoziierter Partner, gmp

Einen Master sollte ein Bewerber schon mitbringen, weil wir dies als eine vollwertige Ausbildung sehen.

Hanns Ziegler

Mitglied der Geschäftsführung, Staab Architekten

Eigene Stärken hervorheben

Die Vollständigkeit der Unterlagen sprechen alle vier TALIS-Gesprächspartner an, sie hat Signalwirkung auf die potenziellenArbeitgeber. Es versteht sich von selbst, dass ein Bewerber, der Architektur-Standards wie Entwürfe nicht beifügt – obwohl sie ausdrücklich gefordert sind –, kaum den Eindruck erweckt, wirklich an einer Einstellung interessiert zu sein oder besonders akribisch zu arbeiten.

Sich bewerben bedeutet für sich werben – enorm wichtig ist also, eigene Stärken hervorzuheben. Wer sich in bestimmten Bereichen überdurchschnittlich entwickeln konnte, der sollte dies nicht für sich behalten, sondern die Fähigkeit gezielt präsentieren, um sich von anderen Bewerbern abzuheben. „Wir wollen Mitarbeiter, die in ihrem Bereich Spitzenleistungen erbringen“, sagt Jochen Köhn. Diese Aussage beinhaltet auch, dass es ratsam ist, sich nur dann zu bewerben, wenn die beschriebenen Erwartungen erfüllt werden können – seien es Kenntnisse bestimmter Fachdisziplinen oder spezieller Programme. Geht aus der Ausschreibung klipp und klar hervor, dass ein abgeschlossenes Masterstudium gefordert ist, dann sollte Bachelorabsolventen klar sein, dass es sehr guter Argumente bedarf, damit die Bewerbung nicht umgehend auf dem Ablehnungsstapel landet.

Selbst wenn alle Anforderungen erfüllt werden können, kann es gute Gründe geben, sich nicht auf eine Stelle zu bewerben. Betreut ein Unternehmen etwa Projekte rund um den Globus oder weist es in Stellenanzeigen explizit auf wechselnde Einsatzorte hin, dann ist Reiselust mitzubringen. Wem die wöchentliche Doppelkopfrunde in Dortmund über alles geht, der wird nicht glücklich sein, wenn er monatelang in Dubai oder Shenzhen arbeiten muss. Wenig Sinn macht es zudem, sich ernsthaft auf eine international ausgerichtete Tätigkeit zu bewerben, wenn die Fremdsprachenkenntnisse schwach ausgeprägt sind – es sei denn, man spricht dieses Manko offen an. Sollte ein Bewerber nämlich die anderen geforderten Qualitäten mitbringen, lässt sich die Finanzierung eines Englisch-Crash-Kurses locker verschmerzen. Viele Unternehmen sind gern bereit, in die Qualifizierung vielversprechender Mitarbeiter zu investieren.

Wenn Hanns Ziegler 30 bis 50 Bewerbungen erhält, dann werden meist drei Kandidaten zum Gespräch eingeladen. Die anderen Personalverantwortlichen nennen ähnliche Zahlen. Dass mehr als 90 Prozent der Bewerber die zweite Runde nicht erreichen, verdeutlicht, wie wichtig es ist, an einer gut gemachten Bewerbung zu feilen.

Feste Gesprächsabläufe gibt es nicht. „Beide Seiten sollten die Möglichkeit haben, situativ zu reagieren, was das Gespräch meistens belebt. Ein größerer Spielraum ergibt außerdem die Möglichkeit, ein umfassenderes Bild vom Bewerber zu erhalten“, erläutert Gerhard G. Feldmeyer. Um zu zeigen, dass er keinen Fragenkatalog abarbeitet, hat Jochen Köhn ein leeres Blatt Papier vor sich liegen. Meist schaut er sich die Entwürfe des Bewerbers an. Aus einem lockeren Gespräch heraus ergeben sich dann die Dinge, die ihn interessieren.

Und wie sollen sich Bewerber nach Ansicht der Personalverantwortlichen im Vorstellungsgespräch darstellen? „Authentisches Auftreten wird von uns geschätzt, Natürlichkeit und Fachkompetenz überzeugen in den meisten Fällen“, antwortet Dr. Georg Schumacher. Besonderes Augenmerk richtet Hanns Ziegler auf das Ausdrucksvermögen des Bewerbers: „Wir leben eine nicht hierarchisch geprägte Wettbewerbskultur. Dafür brauchen wir Mitarbeiter, die für eigene Ideen werben und im Gespräch starke Bilder entwickeln können.“ Wer ein Konzept vor Augen habe, der müsse es anderen auch präsentieren können.

Auf zu viel Lockerheit verzichten

Im Blickpunkt stehen auch die Verhaltensmuster des Bewerbers. Jochen Köhn warnt beispielsweise vor zu viel Lockerheit: „In unserer Branche gehen wir sehr kollegial, meist freundschaftlich miteinander um, das Du ist weit verbreitet. Dennoch gibt es Hierarchien.“ Manche Bewerber kämen herein, als sei man seit Jahren befreundet und fläzten sich auf den Stuhl wie in einer Kneipe. „Wenn ich einen Architekten, der sich so verhält, zu einem Bauherrn schicken würde, dann hätte ich den Auftrag wohl verloren“, erläutert er.

Als weitere schwerwiegende Fehler werden arrogantes Auftreten, Besserwisserei oder unentschuldigtes Zu-spät-Kommen genannt. Wer sich mit fremden Federn schmücke, disqualifiziere sich selbst. „Wir kennen alle wichtigen Projekte und auch deren Entwurfsarchitekten“, sagt Köhn. Ein fataler Bewerberfehler sei beispielsweise, Gebäude als Referenz zu nennen ohne zu wissen, dass dies gmp-Projekte sind.

Fester Bestandteil eines Vorstellungsgesprächs bei Staab Architekten ist die Büroführung, bei der die Bewerber sehen, dass die gesamte Belegschaft und auch die Geschäftsführung in einem Großraumbüro arbeiten. Ein derartiges Bürokonzept setzt Kommunikationsfreudigkeit und Teamfähigkeit voraus. Die Kommunikationsfähigkeit ist laut Hanns Ziegler relativ leicht zu ergründen, in Bezug auf die Teamfähigkeit sei es schwieriger: „Es zeigt sich häufig erst während der Probezeit, ob wir mit unserer Einschätzung richtig lagen.“

Um sich ein Gesamtbild verschaffen zu können, stellt Gerhard G. Feldmeyer innerhalb des gesetzlichen Rahmens auch Fragen zu persönlichen Themen oder Hobbys wie Musik, Kultur oder Sport. Natürlich gebe es Gradmesser, ob ein Bewerber teamfähig sei, berichtet er: „Wer im Studium niemals eine Gruppenarbeit absolviert hat, ist möglicherweise kein Teamplayer. Letztlich bewerten wir solche Aspekte jedoch nicht über.“ Vor einer Überinterpretation warnt auch Hanns Ziegler: „Ob jemand Tennis oder Volleyball spielt, sagt wenig über seine Teamfähigkeit aus.“

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Wer im Studium niemals eine Gruppenarbeit absolviert hat, ist möglicherweise kein Teamplayer. Letztlich bewerten wir solche Aspekte jedoch nicht über.

Gerhard G. Feldmeyer

Geschäfts­führender Gesellschafter, HPP Architekten

Eine 08/15-Bewerbung überzeugt uns nicht. Individuelle Bewerbungen, die sich hervorheben und pfiffig geschrieben sind, lassen auf eine interessante Persönlichkeit schließen.

Dr. Georg Schumacher

Head of Human Resources, ATP architekten ingenieure

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